Vive la Résistance!
Ich habe nun knapp 10 Stunden The Saboteur gespielt und komme nun dem Ende entgegen. Deshalb gibts von mir jetzt einen Kurzen Bericht.
Sean Devlin, Frontmann der Pariser Résistance, muss in Paris und Provinzen Frankreichs (Champagne, Ardenne, bis hinzu Saarbrücken) Nazis bekämpfen. Aber wie genau? Nunja, es gibt mehrere Auftragsgeber, die aufgesucht werden können. Meistens lauten die Ziele etwa “Fahr dahin, komm rein und zerstör / klau / töte etwas” – Aber ohne langweilig oder eintönig zu werden. Um zu den Zielen kommen, muss Sean auch mal über die Pariser Dächer – ich zitiere die GameStar (85 Punkte übrigens): “Saun muss irgendwelche Vorfahren im Morgenland haben”. Der Alter Ego kann gut klettern, kommt an so gut wie jeder Fassade hoch und das ist auch bitter nötig, denn bei höheren Alarmstufen, die von Eins biss Fünf gehen, ist es fast Selbstmord auf den Straßen zu laufen. Wenn wir schon dabei sind: Auf den Dächern (selten auch auf der Straße) gibt es Verstecke, die aufgesucht werden können, damit seine Verfolgungsjagd sofort beendet wird.
Soviel zum Setting. Die Grafik ist schön, die Weitsicht gegeben. Die Stadt wirkt lebendig, die Beleuchtung ist sehr gut gemacht. Ich kann auf 1080p  das Spiel flüssig mit allen Details mit meinem AMD Phenom 9550 / 4GB Ram / Geforce 8800 spielen. Was allerdings herausragend ist, ist die musikalische Unterlegung. Hier gibt es zwei Gebiete: Erstens: Das orchestrale. Der Komponist, der auch schon das Gedudel für Spider-Man 3 oder The Grudge geliefert hat, nämlich Christopher Young, hat gute Arbeit geleistet. Hier gibt es nichts zu bemangeln, doch ist er auch nicht grandios. Vielmehr ist der Radiosoundtrack lobenswert: Es ist einfach stimmig, den Jazz der 40er / 50er zu hören, wenn man mit den schönen Autos durch die Stadt fährt.
Ich habe extra FÜR EUCH! Ein Video gefrapst und kommentiert, ganze 20 Minuten lang müsst ihr meine Stimme aushalten. Viel Spaß dabei.
Abschließend ist zu sagen, dass The Saboteur ein astreines Sandboxspiel ist. Es vereint frisches Setting, spaßige Missionen und Kawumm mit Dynamit ausgezeichnet. Wer Free-Roamingspiele wie GTA mag, ist mit dem Spiel sicher gut bedient, auch wenn das Spiel nicht allzu lang ist; ich habe nun 10 Stunden gespielt und bin bereits bei 55%. Als letztes bleibt noch zu sagen: RIP, Pandemic!

derbes vid <3
Wie fandest du den Schwierigkeitsgrad von der Bryman-Befrei-Mission-Dingsdabumbsda und alles andere danach? Hab danach aufgehört, weil mir der Schwierigkeitsgrad viel zu krass anstieg.