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Rolenspiel in World of Warcraft

Keine Kommentare | Geschrieben am 27 Apr 2010

Wikipedia sagt über Roleplay folgendes: “Bei Rollenspielen übernehmen Spieler die Rollen fiktiver Charaktere und erleben selbst handelnd Abenteuer in einer fantastischen Welt.”. Auf gut Deutsch: Man ist nicht Flo, der einen Tauren Shaman spielt, man IST der Tauren Shaman. Doch von vielen Seiten hört man, dass RP nur noch selten angewandt wird.

Wird in WoW überhaupt noch RP betrieben?

Wer kennt die Sachlage besser, als jemand, der eine RP-Gilde leitet? Deshalb habe ich mir Rahleg, Gildenmeister von “Die Bastion” auf “Die Aldor” geschnappt und ihn nach seiner Meinung befragt. Er meint folgendes:

“Ich habe über andere Realms etliche Horrorgeschichten gehört. Aber das RolePlay auf   die Aldor exestiert defenitiv. Die Aldor ist wohl die letzte Bastion der RP’ler.”

In der Tat wird “Die Aldor” oft als letzter Realm mit gutem RP bezeichnet. Schlimmer sieht es dagegen auf anderen RP-Realms aus. Beispiel “Die Arguswacht”: ich spiele ich seit einem halben Jahr (mehr oder minder) aktiv auf diesem Realm und habe noch nie richtiges RP gesehen. Man wird vielleicht anstatt “tank mecha hero?” ein wenig netter angesprochen, aber im Gruppenchannel ist dann wieder ooc (out of charakter) angesagt.

Doch wieso wird so wenig RP ausgeübt?

“Es kommt auf die Prioritäten an. Wenn man nur auf schnellen Erfolg aus ist, dann ist     RP garantiert nicht das Richtige – Mein Charakter ist allerdings auch mittlerweile voll        episch T4-T6, aber es hat eben viel länger gedauert.”

Da ist das Problem. Niemand hat mehr Zeit für Roleplay. Es dauert eben sehr viel länger, durch Stormwind zu gehen, als eben mit dem Mount durchzureiten. Wie Rahleg es sagte: Mit RP kann man eine Raidinstanz nicht kurz progressen – Da gibts den feigen Schurken, der sich nicht traut, den Encounter anzugreifen, der Paladin, der erst eine Ansprache vor dem Boss halten muss, den kurzsichtigen Krieger, der den Boss garnicht sieht – und so weiter. Rahleg beschreibt es so:

“Wenn man einfach mal mit einem Zwergen, der sämtliche Elfenwitze kennt, einen          heben möchte, dann sollte RP genau richtig für einen sein.”

Warum sollte man denn dann überhaupt auf einen RP-Realm gehen?

Die Gamestar schrieb im Test von WoW (Ausgabe 09/05) folgendes über die RP-Realms:

“Eine Karriere auf einem RP-Server entspricht dem Ideal eines Online-Rollenspiels.         Fans von Fantasy-Unterhaltung und Warcraft-Kenner sind darauf am besten       aufgehoben. Insgesamt bieten RP-Charaktere die höchste Langzeitmotivation.”

Ein RP-Charakter kann Motivation zum Spielen bringen, wenn alles andere kein Spaß mehr macht. Stärkere Bindung zu seinem Charakter entsteht, Raids können mehr Vergnügen bereiten.

Warum stirbt RolePlay aus?

Sind denn die OOC’ler daran schuld?

“Ich würde sagen, dass die meisten OOC’ler nicht stören, es gibt nur leider immer         wieder “spezielle”, die ein angekündigtes RP-Event bewusst durch Störungen       sabotieren. Soetwas stört immer extrem und ist frustrierend. Da würden wir uns ´            härteres Durchgreifen seitens der GMs wünschen.”

Die OOC’ler anscheinend nicht, es ist die fehlende Unterstützung seitens Blizzards. Spezielle GMs für RP-Server wären die Lösung, aber Blizzard unternimmt nichts.

Blizz ist aber nicht allein schuldig, denn viele haben (wie bereits angesprochen) schlicht und ergreifend keine Zeit (und generell Lust) mehr für Roleplay.

Wie stehst du zu RP in WoW? Hast du mal auf einem RP-Server gespielt? Schreib es in die Comments!

Opera 10.0

Keine Kommentare | Geschrieben am 21 Apr 2010

Mittlerweile ist ja eine sehr stabile Version von Opera 10 released worden. Unter anderem gibts einen eue Javascript Engine, einen 100/100 acid3test, verbesserte performance und UNITE. Was UNITE ist, sagt GOLEM so:

Mit Opera Unite will der norwegische Browserentwickler Opera das klassische Client-Server-Modell des Web ins Wanken bringen. Denn jeder Rechner wird Client und Server zugleich, so dass Nutzer Inhalte direkt mit anderen tauschen können. Opera gewährt Zugriff auf die Musiksammlung, Fotos oder ganze Websites, die auf dem Rechner des Nutzers liegen.
Nutzer sollen Daten mit Opera Unite einfach austauschen können, wobei auf Empfängerseite lediglich ein moderner Browser benötigt wird, denn Opera setzt dabei auf Web-Standards. Der Dienst erlaubt es zudem, genau zu kontrollieren, welche privaten Daten mit anderen geteilt werden sollen.

Um den Zugriff auf die Clients von außen zur ermöglichen und diese zu Servern werden zu lassen, stellt Opera Proxyserver bereit. Nutzer greifen auf diese Proxys von Opera zu, die dann die Verbindung zum Rechner des jeweiligen Nutzers von Opera Unite herstellen.

Ich find die Version bisher sehr gut. Die sehr stabile und gut funktionierende Version kann man unter auf der offiziellen Seite herunterladen. Was haltet ihr davon?