Alan.. Wake up!
Seit dem 21. Mai ist das Spiel im Handel erhältlich, jetzt gibt es die Berichterstattung hier. Als erstes muss gesagt werden: Die Entwickler von Max Payne haben es geschafft, eine wirklich grandiose Geschichte zu erzählen. So fängt das alles an:
Alan Wake, Schriftsteller mit Schreibblockade, verreist mit seiner Frau ins beschauliche Bright Falls. Was als “Ausschalt-Urlaub” geplant war, wird schnell zur Horrorgeschichte.
Wakes Frau verschwindet, wird von der Dunkelheit in einen See gezogen und dort festgehalten. Man muss sagen: Das Setting ist etwas gewöhnungsbedürftig – denn anstatt den 08/15 Zombies oder den Psychopathen in anderen  Horrorgeschichten sind es hier Personen, die von der Dunkelheit besessen sind. Das dubiose ist nur, dass man mit einer Taschenlampe auf die Schattenwesen leuchten muss, um die Dunkelheit zu vertreiben. Nun ist der Gegner mit “ganz normalen” Waffen zu besiegen; sprich Revolver, Flinte und so weiter.
Das Problem an Alan Wake ist, dass das Spiel eine wirklich herausragende Geschichte bietet – aber die Spielmechanik ist einfach nicht spektakulär genug: Nach den ersten 30 Minuten ist das “Taschenlampe auf die Gegner halten und dann die Rübe wegpusten” ausgelutscht und man wünscht sich nur noch, zum nächsten Punkt zu kommen, wo die Geschichte weitererzählt wird.
Das Spiel ist in Episoden unterteilt, Sechs an der Zahl, und diese  enden – wie in Episodenspielen üblich – mit einem Cliffhanger. Das spornt natürlich sehr an, sofort weiterzuspielen. Doch wenn man erst am Anfang den Storypart I der Episode gemacht hat und sich – wie es immer ist – auf einmal im stockdunklen Wald befindet, muss man sich die nächste halbe Stunde zum nächsten Storypunkt leuchten und ballern. das nervt, doch die Aussicht auf den nächsten Storyhappen ist nunmal stärker als das mittelmäßige Gameplay.
Wie auch immer, wenn man alles in Allem zusammenrechnet ist Alan Wake ein ausgezeichnetes Spiel für ein Wochenende, die Story ist grandios, die Kampfmechanik nicht so. Aber wer an Spielen lieber kurzweilig unterhalten will, sollte sich nach anderen Spielen umschauen – Für diejenigen, die eine exzellent erzählte Geschichte im Stile von Dan Brown erleben möchten, sollten hier zuschlagen – oder wie ich es nur aus der Videothek ausleihen.
Review: Red Faction: Guerilla
Red Faction: Guerilla
Was macht man, wenn man jemand schnell vertreiben will? Richtig! Seine Sachen kaputt machen. Und genau das ist Red Faction: Guerilla. Ein Spiel fürs Sachen Kaputtmachen. Macht das Spaß? Macht das über längere Zeit auch noch Spaß?
Herzlich Willkommen. Mach was kaputt.
Red Faction: Guerilla spielt auf dem Mars. Eine Sicherheitsfirma kontrolliert den Laden und unterjocht die Bewohner, sodass sie fast wie Sklaven wirken. Wenn jemand Probleme bereitet, wird er umgelegt. Aber keine Unterdrückungsmacht ohne Rebellen! Mason, der Spielheld, kommt als frischer Einwohner auf dem roten Planeten an – und das Erste, was er sieht ist, wie sein Bruder erschossen wird – natürlich von den Soldaten der Sicherheitsfirma. Mason kommt in ein Lager der Rebellen, die nach und nach einen der vielen Bezirke auf dem Mars zurückerobert. Das funktioniert über zwei Fortschrittsbalken: Der erste zeigt an, wieviel Macht die EDF, die Sicherheitsfirma, in jenem Bezirk hat. Der zweite steht für die Unterstützung der Bevölkerung; je höher der Balken, desto öfter greifen Zivilisten zu den Waffen oder überlassen Fahrzeuge für Mason – eine tolle Idee.
Den EDF-Balken muss auf Null sinken, damit man eine Revolution anzetteln kann. Das funktioniert über Missionen, den sogenannten „Guerilla-Aktionen“. Diese nicht sonderlich abwechslungsreichen Missionen drehen sich meistens um eins: Sachen kaputtmachen. Sei es ein Konvoi der EDF zu zerstören, Brücken hochzujagen oder gar ganze Stützpunkte der Unterdrücker dem Boden gleichzumachen – Es gibt immer irgendwo was zu sprengen. Nach und nach, wenn die Bevölkerungsunterstützungsanzeige auf 100 ist, und die EDF die Kontrolle des Bereiches nicht mehr hat, also auf Null gesunken ist, wird die Revolutionsmission freigeschaltet. Eine komplexe, gut designte Mission ist immer am Ende eines Abschnitts der Marsrevolution. Wenn man diese gewinnt, hat man die EDF von diesem Bezirk vertrieben und kann im nächsten fortfahren.
Wo ist das Haus hin?!
Was passiert, wenn man ein Gebäude mit Bomben vollpflastert und den Roten Knopf drückt? Richtig, das Haus ist aufeinmal verschwunden. Was passiert, wenn man in Red Faction: Guerilla ein Gebäude mit Bomben vollpflastert und dann (den in der Tat roten) B-Knopf drückt? Richtig, das Haus ist auch verschwunden.
Das hat das Spiel der „GeoMod 2.0“ zu verdanken: Diese Engine macht es dem Spieler möglich, sämtliche Objekte im Spiel zu zerstören – Ein Haus wird zu einem kleinen Haufen Schutt, ein Auto zerfällt in seine Einzelteile, ein Mensch… ok, ein Mensch bleibt in einem Stück.
Aber das ist der Reiz des Spiels: Anders als in den meisten Spielen kann man komplette Siedlungen verwüsten. Es ist einfach unbeschreiblich, durch ein Wohnblock zu gehen, den Raketenwerfer im Anschlag zu haben, und zwei Minuten später nur noch Schutt um sich zu sehen.
Die zerstörbare Umgebung ist auch essentiell für die Missionen: So gut wie alle Aufträge basieren auf dem Schadensmodell – Häuser in die Luft jagen, mit riesigen Robotern durch Häuser latschen – alles dabei.
Kaputtmachen! Aber mit was?
Da das Spiel zum Sachen Kaputtmachen gedacht ist, gibt es auch dementsprechende Möglichkeiten. Ob man nun mit mit einem LKW durch ein Haus rauscht, oder lieber selber Hand anlegt, bleibt einem selber überlassen. Die Missionen bestimmen nur das Ziel, nicht die Mittel. Unter anderem gibt es neben den üblichen Bomben auch noch sogenannte Singularitätsbomben, die wie ein schwarzes Loch alles aufsaugt, was in der Nähe ist. Nebst den Bomben warten noch Raketenwerfer, kleine Marschflugkörper (die richtig bumm machen!), fliegende Kreissägen und der beste Freund des Rebellen: Sein Vorschlaghammer. Mit diesem Werkzeug kann man auch ohne Munition Gebäude zum Einsturz bringen, feindliche Soldaten zum Baseball spielen ermutigen und Autos herumschubsen. Quasi eine Half-Life Brechstange, nur cooler (das geht wirklich!).
Sachen Kaputtmachen schön und gut..
..aber sieht das wenigstens hübsch aus? Red Faction ist zwar kein Crysis, aber auf immernoch recht hübsch, vorallem die Explosionen sind sehr gut gelungen (das sieht man in dem Spiel ja auch am öftesten). Der Sound ist gut, Synchrosprecher wirken glaubhaft.  Die Atmospähre im Spiel ist nicht so gut die wie Zerstörungsorgien; Zwar kommt die „Wir sind alle emo weil hier alles plöht ist“-Stimmung gut rüber, aber das wars auch. Mittelmaß.
Im Onlinespiel befindet sich Red Faction: Guerilla ebenfalls im Mittelfeld. Zwar gibt es viele Spielmodi, aber die machen nicht wirklich Spaß. Zwar ist es toll, Camper von einem Turm zu holen, indem man einfach den Turm einreißt, aber wer spannende Schusswechsel haben will, bleibt lieber bei Gears of War, GRAW2 oder Halo.
Fazit
Fassen wir zusammen: Sachen kaputtmachen. Und zwar ganz viel. Und hin und wieder Missionen machen, wo man Sachen kaputt macht, damit man dann in einem anderen Bezirk andere Sachen kaputt machen kann. Hört sich gähnend lanweilig an, ist aber total spaßig. Vorallem die gut durchdachten Revolutionsmissionen machen sehr viel Spaß, die unterrängigen „Guerilla-Aktionen“ sind aber auch immer spaßig. Wenn man mal einen anderen Shooter spielen will, der eine innovative Kaputtmach-Engine hat, der muss sich unbedingt Red Faction: Guerilla anschauen.
88/100
Von Jan Boehm
Indie-Games!
Unser (oder zumindest meine) aller Lieblingsspiele. Doch Problem ist: Von denen gibts so viele – wie will man da den Überblick behalten? Also Generell garnicht, aber ich kann euch ja ein paar vorstellen. Da wären unter anderem..
1. Trials HD
Manche mögen es kennen, Trials HD ist ein Remake eines Flashklassikers, in dem man mit einem Motorrad durch Levels fährt (Scrolllevels, wie in Mario) und ordentlich stuntet. Klingt nicht so spannend, aber nach einem Trailer sollte das auch geklärt werden – das ist ein Hammer! Verfügbar im xbox Live Marktplatz für 1200 MS.
2. Flock!
Flock! ist ein.. außergewöhnliches Spiel. Es ist ja immer so: Aliens kommen, entführen Wesen, tüfteln an ihnen herum, und schappen sich neue. Manche entführen Menschen, andere Schafe. in Flock! entführt man Schafe, Schweine und Yaks. Man fliegt als minikleine Ufodrohne herum und lenkt die Tiere mittels Saugstrahl in die Behälter. Lustig wird es, wenn u.A. die Schafe nicht weiterkommen – Beispiel gefällig? Ein Zaun versperrt den Weg. Was macht man nun? Man lässt die Schafe baden, sodass sie eingehen, und auf Einmal passen sie unter dem Zaun hindurch. Dank Knuddeloptik ist dieses Spiel recht kurzweilig, nur die schwammige Steuerung (selbst mit Pad) ist  anzumangeln. Zu kaufen gibt es das Spiel über Steam (ca. 15 €), XBL (1200 MS) und vermutlich im PSN.
3. Insanely Twisted Shadow Planet
Das beste – oder zumindest das Vielversprechendste kommt zum Schluss: Insanely Twisted Shadow Planet hat zwar einen ziemlich langen und genauso dummen Namen, ebenso ist nicht viel über das Spiel bekannt. Man fliegt, ebenfalls wie in Flock!, als Ufo durch die Gegend in Scrollleveln (also quasi ein Mix aus Flock! und Trials HD), doch allein dass Dimmu Borgir die Spielmusik macht, sollte hellhörig machen. Die Optik des Spiels ist grandios, das Gameplay scheint brilliant zu sein. Ein Trailer gibts auch schon, anders als ein Releasedatum. Aber das wird ganz groß, sag ich euch!
Die Sims 3: Test
Was Counterstrike für den Mann ist, das ist Sims für die Frau: Kein anderes Spiel hat eine so hohe „Frauenquote“. Dieses Jahr gibts anstatt Abzockerweiterungspäcke den neuen Ableger der erfolgreichsten Spieleserie der Welt: Sims 3.
Erfreulicherweiße benutzt EA Games kein DRM für Sims 3; Soll heißen: Das gute alte Serialcode Ablesen ist wieder da. Aber dazu später mehr.
Nach dem Installieren ist noch alles beim alten: Der Ladebalken zieht sich in die Länge, die traditionellen Sprüche wie „Pixel werden eingefangen“ huschen durch das Bild. Nach der im Vergleich zu Sims 2 sehr kurzen Ladesequenz ist man im Hauptmenü des Spiels und kann endlich eine neue Familie erstellen.
Einmal Friseur für Tisch Elf, bitte!
Beim Erstellen fällt vor Allem eines auf: Die Anzahl der Klamotten und Frisuren. Wenn man es wieder in den Vergleich zu Sims 2 stellt, ist es schlicht und ergreifend ein Witz. Es gibt 17 Frisuren für Männer und 39 zusätzliche mit Hüten (Die allesamt unglaublich dämlich aussehen, wer will denn bitte einen Fahrradhelm auf dem Kopf?!). Meines Geschmackes nach gibt es ledeglich drei Frisuren, die man auch in der reelen Welt tragen könnte, ohne ausgelacht zu werden. Bei den Frauen sieht es schon besser aus, aber dennoch nicht zahlreich. Mit Kleidern ist es leider dasselbe Phänomen: Unter wenigen Stücken noch weniger verwertbare. In der Kreirung der Charaktere gibt es sonst wenig neues, bis auf das überarbeitete Wunsch- und Fertigkeitssystem: Anstatt Punkte in diversen Kategorien wie „Nett“, „Sauber“ etc. zu vergeben, wie es sonst der Fall war, werden nun direkte Eigenschaften aus einer Liste ausgewählt, biespielsweise „Workaholic, Einzelgänger und Nachtaktiv“ für ein Sim, der viel und gerne arbeitet. Das System ist wesentlich besser und durchschaubarer als das alte.
10x Optischer Zoom
Sim erstellt, eingezogen und losgespielt. Was sofort auffällt: Es gibt nix neues. Was man von Sims 1 zu Sims 2 hatte, den Sprung ins Dreidimensionale, das fehlt: Es gibt keine große Neuerung. „Hee, Moment mal. Da war doch was mit der offenen Nachbarschaft!“ Denkt man sich jetzt. Und das stimmt auch. Problem nur: Es bringt (fast) nichts. Wer denkt, dass man wie in The Office den Arbeitsplatz im Rathaus oder sonst wo genauso erkunden kann wie zuhause, der hat sich geschnitten! Wenn ein Sim zur Arbeit geht, kann man ledeglich über ein Dropdown-Menü angeben, ob er hart arbeiten, oder lieber mit den Kollegen tratschen solle. Wenn man mit der Kamera zum Arbeitsplatz des Sim hinfliegt, sieht man nur das Haus; die Wände verschwinden nicht und man sieht nur das ganze Gebäude. Potenzial verspielt!
Wäre das nur genug. Wenn man in Sims 1 und 2 sich noch im Restaurante daten konnte und „Füßeln“ o.Ä. einstellen – generell interagieren – konnte, heißt es im neuen Simsteil zuschauen! Ebenso wie auf der Arbeit sieht man nur Dach des Hauses. Wie das Daten nun abläuft: Sims gehen rein, man wartet 3 Minuten, Sims gehen glücklich wieder heraus.
Ihre Verbindung wird gehalten
Wenn wir schon bei Warten sind: Wenn die Sims schlafen, muss man warten. Ok, das ist logisch. Aber: 4 geschlagene Minuten warten ist zwar auch noch logisch, aber auf keinen Fall mehr spaßig. Da der Zeitraffer dermaßen langsam ist, wird auch an einem 8 Stundenarbeitstag gut und gerne 3 Minuten gewartet. Dumm nur:
1. Schlafen und Arbeiten liegen meist direkt hintereinander, also addiert sich die Wartezeit!
2. muss man alle 15 Minuten wieder schlafen und arbeiten.
Wo sind meine Freunde hin?
Was beim ersten Erstellen noch nicht auffiel, erkennt man bei der zweiten Familie: Sie können nicht in einer Nachbarschaft gemeinsam wohnen; jede neue Familie muss in eine neue Instanz von „Sunset Valley“, dem einzigen Level Sims‘ 3. Sehr schade und im Nachhinein frustrierend, wenn man sich später noch eine Frau / einen Mann zum Heiraten erstellen will.
Die Musik ist wie in jedem Sims gut gelungen, die Engine von Sims 2 nur leicht verbessert – heißt: Grütze.
Wie immer spielt sich Die Sims eingängig, einfach. Die Details machen es aus, dass Sims 3 nicht durch die großen Macken verendet. Zum Beispiel muss man manchmal eine kleine Nebenmission erfüllen, in der man beispielsweise eine Bekannte des Chefs zum Essen ausführen muss, da er selbst nicht kann.
Ebenso kann man vielerlei Gegenstände im „Pimp my Ride Style“ aufmotzen: Je nach dem, wie gut der Geschicklichkeitswert ist, desto höher die Chance, dass ein Sim z.B. die Badewanne selbstreinigend einstellen kann – nie mehr Wanne schrubben!
Mein Lieblingsbuch: Pfannkuchen
Als man in den ersten beiden Sims noch die Rezepte zum Kochen auf einmal da waren, muss man sie nun in einem Buchladen kaufen und lesen. Auch wurde die Gefräßigkeit der Sims näher an die Realität herangerückt. Die Zeiten, in denen man Fünf Teller Spaghetti essen musste, um den knurrenden Magen zu stillen, ist vorbei. Nun langt ein Teller, um die Leiste Grün zu bekommen.
Zwar nicht zu essen, aber sehrwohl zum trinken ist Kaffee: Das Zaubergetränk bringt für wenige Stunden den Sim wieder auf die wache Seite des Lebens – perfekt, wenn die Nacht ein wenig zu kurz war.
Problem nur: Wenn die Wirkungsdauer vorbei ist, wird der Sim wieder müde – und dadurch auch unglücklich. Also: Aufpassen, was man trinkt!
Du hast drei Wünsche frei!
Eine verbesserte Funktion vom Vorgänger ist das Wunschsystem: Je nach dem, wieviele Wünsche man dem Sim erfüllt (beispielsweise „Gehe mit jemanden essen“), desto besser geht es dem Sim. Problem nur: Da ständig Wünsche wie „Esse zu Abend“ oder „Bade“ eintrudeln – und diese innerhalb wenigen Sekunden erledigt sind – ist der Sim fast ausnahmslos gut drauf. Von den erfüllten Wünschen gibts auch dieses Mal Laufbahnpunkte, die in einem Menü nichtmehr für sinnlosen Krempel ausgegeben werden können – man kann damit nun Eigenschaften des Sim kaufen. Beispiel gefällig? Der Workaholic-Sim kauft sich von seinem Erspartem den Bonus „Gute Verbindungen“ – und steigt jetzt schneller in der Arbeit auf.
Ebenso wichtig wie die Gute Laune ist der Lebenstraum: Den wählt man zu Abschluss der Kreirung des Sim aus und bestimmt sein Leben. Ein solcher Wunsch lautet meist „Arbeite dich an die Spitze der Karriere X“ – und wenn man den erfüllt, hagelt es regelrecht Laufbahnpunkte und gute Laune bis an das Lebensende!
Kaufwahn
Zwar hat Sims 3 kein DRM, also keine Onlineaktivierung, aber sehrwohl eine Onlineplattform, auf der man sich einen Account erstellen kann, und einzelne Objekte für wenig Geld kaufen kann – Das Mikrotransaktionsgeschäft boomt hier wieder. Die 30€ teuren Expansion Packs werden aber sicherlich noch nachkommen, und das Spiel mit fehlenden, wichtigen Funktionen erweitern.
FAZIT
Sims 3 hat wenige, nervige Makel. Aber durch die Detailverliebtheit, die gut aufeinander abgestimmten Fähigkeiten machen Sims 3 zwar nicht zu dem Spiel, was es sein soll, aber immerhin zu einem guter Simulation, die definitiv in einigen Erweiterungspacks das erhoffte Spiel werden kann. Wer über die Makel hinwegsehen kann, wird viele Stunden Spielspaß von Sims 3 bekommen.
Insgesamt hat sich Sims 3 für mich eine 83% Wertung bekommen.
Betrügerei in Azeroth – oder: Die Leichtgläubigkeit des Menschen
Trickbetrüger gibt es seit Menschen Gedenken. Überall. Ob in zivillisierten Bereichen, in Savannen Afrikas oder in Computerwelten – und die Tricks, die sie benutzen, werden immer hinterhältiger und undurchschaubarer. Mit welchen Kniffen arbeiten die Gauner? Wie umgehen sie Sicherheitsbarrieren? Wie kommen sie an Informationen, die einem normalerweise enthalten werden würden?
Hacking mal anders
Social Engineering – Das große Zauberwort in der „Dateneintreibung“. Social Engineering ist wohl die einfachste Methode, an Informationen zu kommen – und so gehts: Man nutzt das schwächste Glied eines Netzwerkes aus: Den Menschen selbst. „There’s no patch for human stupidity“, so ein Spruch aus der SE (Social Engineering)-Szene. Ein Beispiel für Social Engineering:
Man logged auf seinem gewünschtem Server ein. Via /who wird ein Mitglied einer Gilde ausgewählt, welches man dann in etwa so anschreibt:
Hi, ich hab mich bei der Gilde beworben und sollte als Vorstellung eben ins Gilden-TS kommen.. ich hab aber die IP vergessen, kannst sie mir vielleicht kurz schicken?
Das Gildenmitglied wird sich nichts dabei denken und die Adresse (und ggf. Passwort) herausgeben.
Dieses Beispiel zeigt, wie einfach man an Informationen kommen kann, ob sie nun nützlich ist oder nicht, sei dahin gestellt. Für das Social Engineering ist nur eine Vorraussetzung vonnöten: Man muss das Vertrauen des Opfers gewinnen. Und da der Mensch von Natur aus recht leichtgläubig ist, kann das ganz schnell gehen.
Das Accounttauschgeschäft ist mittlerweile von Betrügern übersät, dennoch fallen immer und immer wieder Leute darauf hinein.  Meistens greifen die Blender auf Stories zurück, die Mitleid oder Verständnis hervorrufen – denn Mitleid bzw. Verständnis bedeutet Sympathie, und mit Sympathie wächst auch das Vertrauen zu der Person. Man vertraut dem Jungen, dessen Eltern sich gerade geschieden haben und ne harte Zeit durchmacht mehr als dem Typen, der pro Satz drei Abkürzungen wie „kk“ , „w8“ oder ähnliches benutzt und das Ding einfach schnell über die Bühne bringen will. Social Engineering muss auf einer emotionalen Schiene ablaufen.
Die kleinen Tricks für Zwischendurch
Laien benutzen gerne Tricks, die wenig Erfahrung bzw. Feingefühl benötigen. Beispielsweise wurde der Trick mit dem Geschenkpapier gerne verwendet: Man sagt, man verkaufe ein episches Item im Wert von hunderten Goldstücken – In Wirklichkeit ist jeodch kein Epic, sondern ein Fisch für 25 Kupfer in Geschenkpapier eingewickelt. Ebenfalls gerne genutzt wurde der Trick mit dem Gildenfach: Man erstellt sich einen neuen Charakter und schreibt den Co-Gildenmeister an, dass er ihm doch bitte in die Gilde inviten und das Recht zum Looten der Gildenbank erteilen solle – man sei ja schließlich der Gildenmeister und kann nicht mit dem Mainchar online kommen, weil der Charakter bugged ist! Mit ein wenig Glück kann man mit solchen Tricks schnell viel Geld reinbringen. Der Geschenkpapier-Kniff ist jedoch bereits gefixed – im Gegensatz zur menschlichen Dummheit.
Wie man sieht, kann man über den Tisch gezogen werden, ohne bis zur Tat irgendetwas zu merken. In der heutigen Zeit muss man – vor allem in einem sehr schwer kontrollierbaren Bereich wie in WoW – vorsichtig mit fremden Personen umgehen.
Opera 10.0
Mittlerweile ist ja eine sehr stabile Version von Opera 10 released worden. Unter anderem gibts einen eue Javascript Engine, einen 100/100 acid3test, verbesserte performance und UNITE. Was UNITE ist, sagt GOLEM so:
Mit Opera Unite will der norwegische Browserentwickler Opera das klassische Client-Server-Modell des Web ins Wanken bringen. Denn jeder Rechner wird Client und Server zugleich, so dass Nutzer Inhalte direkt mit anderen tauschen können. Opera gewährt Zugriff auf die Musiksammlung, Fotos oder ganze Websites, die auf dem Rechner des Nutzers liegen.
Nutzer sollen Daten mit Opera Unite einfach austauschen können, wobei auf Empfängerseite lediglich ein moderner Browser benötigt wird, denn Opera setzt dabei auf Web-Standards. Der Dienst erlaubt es zudem, genau zu kontrollieren, welche privaten Daten mit anderen geteilt werden sollen.
Um den Zugriff auf die Clients von außen zur ermöglichen und diese zu Servern werden zu lassen, stellt Opera Proxyserver bereit. Nutzer greifen auf diese Proxys von Opera zu, die dann die Verbindung zum Rechner des jeweiligen Nutzers von Opera Unite herstellen.
Ich find die Version bisher sehr gut. Die sehr stabile und gut funktionierende Version kann man unter auf der offiziellen Seite herunterladen. Was haltet ihr davon?
Rolenspiel in World of Warcraft
Wikipedia sagt über Roleplay folgendes: “Bei Rollenspielen übernehmen Spieler die Rollen fiktiver Charaktere und erleben selbst handelnd Abenteuer in einer fantastischen Welt.”. Auf gut Deutsch: Man ist nicht Flo, der einen Tauren Shaman spielt, man IST der Tauren Shaman. Doch von vielen Seiten hört man, dass RP nur noch selten angewandt wird.
Wird in WoW überhaupt noch RP betrieben?
Wer kennt die Sachlage besser, als jemand, der eine RP-Gilde leitet? Deshalb habe ich mir Rahleg, Gildenmeister von “Die Bastion” auf “Die Aldor” geschnappt und ihn nach seiner Meinung befragt. Er meint folgendes:
“Ich habe über andere Realms etliche Horrorgeschichten gehört. Aber das RolePlay auf  die Aldor exestiert defenitiv. Die Aldor ist wohl die letzte Bastion der RP’ler.”
In der Tat wird “Die Aldor” oft als letzter Realm mit gutem RP bezeichnet. Schlimmer sieht es dagegen auf anderen RP-Realms aus. Beispiel “Die Arguswacht”: ich spiele ich seit einem halben Jahr (mehr oder minder) aktiv auf diesem Realm und habe noch nie richtiges RP gesehen. Man wird vielleicht anstatt “tank mecha hero?” ein wenig netter angesprochen, aber im Gruppenchannel ist dann wieder ooc (out of charakter) angesagt.
Doch wieso wird so wenig RP ausgeübt?
“Es kommt auf die Prioritäten an. Wenn man nur auf schnellen Erfolg aus ist, dann ist    RP garantiert nicht das Richtige – Mein Charakter ist allerdings auch mittlerweile voll       episch T4-T6, aber es hat eben viel länger gedauert.”
Da ist das Problem. Niemand hat mehr Zeit für Roleplay. Es dauert eben sehr viel länger, durch Stormwind zu gehen, als eben mit dem Mount durchzureiten. Wie Rahleg es sagte: Mit RP kann man eine Raidinstanz nicht kurz progressen – Da gibts den feigen Schurken, der sich nicht traut, den Encounter anzugreifen, der Paladin, der erst eine Ansprache vor dem Boss halten muss, den kurzsichtigen Krieger, der den Boss garnicht sieht – und so weiter. Rahleg beschreibt es so:
“Wenn man einfach mal mit einem Zwergen, der sämtliche Elfenwitze kennt, einen         heben möchte, dann sollte RP genau richtig für einen sein.”
Warum sollte man denn dann überhaupt auf einen RP-Realm gehen?
Die Gamestar schrieb im Test von WoW (Ausgabe 09/05) folgendes über die RP-Realms:
“Eine Karriere auf einem RP-Server entspricht dem Ideal eines Online-Rollenspiels.        Fans von Fantasy-Unterhaltung und Warcraft-Kenner sind darauf am besten      aufgehoben. Insgesamt bieten RP-Charaktere die höchste Langzeitmotivation.”
Ein RP-Charakter kann Motivation zum Spielen bringen, wenn alles andere kein Spaß mehr macht. Stärkere Bindung zu seinem Charakter entsteht, Raids können mehr Vergnügen bereiten.
Warum stirbt RolePlay aus?
Sind denn die OOC’ler daran schuld?
“Ich würde sagen, dass die meisten OOC’ler nicht stören, es gibt nur leider immer        wieder “spezielle”, die ein angekündigtes RP-Event bewusst durch Störungen      sabotieren. Soetwas stört immer extrem und ist frustrierend. Da würden wir uns ´           härteres Durchgreifen seitens der GMs wünschen.”
Die OOC’ler anscheinend nicht, es ist die fehlende Unterstützung seitens Blizzards. Spezielle GMs für RP-Server wären die Lösung, aber Blizzard unternimmt nichts.
Blizz ist aber nicht allein schuldig, denn viele haben (wie bereits angesprochen) schlicht und ergreifend keine Zeit (und generell Lust) mehr für Roleplay.
Wie stehst du zu RP in WoW? Hast du mal auf einem RP-Server gespielt? Schreib es in die Comments!
Halo: REACH Multiplayer
Heute ist die Bombe geplatzt: Ein Trailer zur MP-Beta für Halo: REACH ist veröffentlicht worden. Wenn das mal kein Knüller wird! Anzumerken ist noch: Falls das das Main Theme für Halo REACH ist, hat Marty O’Donnell mal wieder gute Arbeit geleistet.
Angsthase!
Das Spiel ist bekannt: Zwei Autos rasen gegeneinander zu, der, der am frühesten ausweicht ist der Verlierer. So sieht das in Just Cause 2 aus (was übrigens ein sehr nettes Spiel werden wird):
NATAL Informationen
In letzter Zeit sind des öfteren Infos über NATAL raugekommen. Zwar hört der Sensor immer noch auf den Codenamen (und ich werd sicher auch immer natal sagen, das hab ich mir schon viel zu sehr eingeprägt), aber mittlerweile ist es nicht nur Hyperei, die mit Natal daherkommt. Die GamePRO konnte die Steuerung antesten und ich zitiere einmal:
Insgesamt sind wir schwer beeindruckt von Project Natal und überzeugt, dass mit der Bewegungssteuerung tolle Spielkonzepte möglich sind.
GamePRO Online
Der Artikel ist recht informativ, aber eins ist noch nicht drin: Laut einer Aussage eines Journalisten soll Natal bereits im Oktober 2010 herauskommen und zwischen 50 und 80 USD kosten – was bei uns wohl heißt, dass es 100 Euro kosten wird… Aber nichtsdestotrotz freue ich mich riesig auf NATAL, vor allem (und Majusbeh ist da auf demselben Dampfer) wird Fable 3 der Renner mit Natal werden – das wird meiner Einschätzung nach vermutlich einer der Titel werden, die Natal ordentlich pushen werden. Yeehaw!
