Wer Fable 2 spielte, weiß, dass man am Ende König ist bzw. werden kann. Was jetzt nicht unbedingt spektakulär klingt, ist im Nachfolger nun essentiell – Fable III wird nämlich drei grundlegende Änderungen haben.
Erstens: Der Königsstatus
Herrscher über ein ganzes Land sein: Genau das ist man in Fable 3. Ob man nun Gesetze erlässt, die dem Volk entgegen kommen – oder auch nicht – das kann man beispielsweise machen. Doch alles beginnt mit dem zarten Alter von 8 Jahren, in dem Fable 3 startet. Man selbst spielt den Nachwuchs vom Held aus Fable 2, der erst mal nach Freunden sucht, die mit ihm dann wenn er älter ist den König putschen. Nach und nach gesellen sich Freunde an eure Seite, die in verschiedenen Situationen hilfreich sind und euch den Rücken decken. Wenn man erst mal des Königs Platz eingenommen hat, liegt es dann an dem Spieler, die “politische Richtung” einzuschlagen – ob man nun die Kinder in die Fabriken schickt oder jedem Bürger Albions seine Freiheit gewährt – die Handlungsfreiheit soll in Fable III wesentlich höher ausfallen als in den letzten Teilen.
Ein weiteres wichtiges Element im nächsten Teil der Fable-Saga sind Berührungen.
Was dämlich klingt, ist eigentlich ziemlich cool. Wenn man beispielsweise ein kleines Kind welches sich verlaufen hat zu Mami zurückbringen muss, kann man es wahlweise erst mal in den Arm nehmen und dann Hand in Hand zur Mutter zurückkehren – oder einfach am Kragen packen und hinter sich her schleifen. – Das schreit ja förmlich nach NATAL.
Die letzte elementare Neuerung ist das ominöse “Morph”.
Was ebenfalls dämlich klingt, ist eigentlich auch .. naja, ein nettes Gimmick. “Morph” ist ein Tool, welches die Waffen, Rüstungen sowie den Charakter selbst ein wenig abändert. So soll par example ein Spieler, der nur im Nahkampf ist und auf Fern- sowie Magiekampf scheißt, ein regelrechter Muskelberg werden – aber Moment mal; haben wir das nicht (ansatzweise) schon in Fable II durch die blauen “Mana-adern” gesehen? Nun ja…
Aber in Fable III geht das einen Schritt weiter, so sollen sogar die Waffen sich dem Spieler anpassen. Auch hat Molyneux erwähnt, dass es Abstufungen geben soll, die sich auf den Gamer Score des Spielers beziehen. So sollen Spieler mit einem hohen Gamer Score Extra Zacken auf dem Schwert haben – was sich aber zum Glück nur auf das Aussehen des Modells auswirkt. Da man in Fable 2 ja für jeden kleinsten Müll beachtliche Gamerscorezahlen prasseln sah, vermute ich, dass die Anforderungen der Super gemorphten Killerwaffe nicht unbedingt hoch staffeln werden.
Aber alles in Allem ist das doch sehr vielversprechend! Es gibt nun auch das erste Videotagebuch zur Entwicklung des Spiels. Aufrufbar ist es hier. Ich liebe solche Messen, da gibt es immer soviel spannendes zu schreiben.